Rich­tig was los in der #star­ke­­ze­­bra­kids Loge

En­d­­lich ist es wie­­der so­weit: Das erste Heim­­spiel des MSV Duis­­burg! Dank zahl­rei­cher Un­ter­­stüt­­zer konn­ten wir Jolin (14) und ihren Stie­f­­bru­­der Mo­ritz (16) mit Fa­­mi­­lie in der Ho­­spi­z­lo­­ge einen un­­­ver­­­ge­ss­­li­chen Tag be­rei­ten.

Für Mo­ritz war al­lein schon der Weg zur ze­­bra­kids-Loge ein Er­le­b­­nis. Er woll­te zu jedem Bild auf dem Gang etwas sagen, schließ­­lich kann­te er alle Namen der Spie­­ler mit Rücken­­num­­mer, Po­­si­ti­on und fast jeden ein­­zel­­nen Wer­­de­­gang. Da haben wir ganz schön ge­­staunt, Mo­ritz ist Au­tist. Das er die Spie­­ler gleich live auf dem Rasen sehen wird, war ihm zu die­­sem Zeit­­punkt noch gar nicht rich­tig be­wusst.

Beim Spiel gegen Bo­chum konn­te Jolin als er­s­tes Kind mit ihrer Fa­­mi­­lie die ze­­bra­kids-Loge in der neuen Sai­­son be­­su­chen. Mit großen Augen ver­­­fol­g­ten Jolin und Mo­ritz das span­­nen­­de Ge­­sche­hen auf dem Platz. Als sich plötz­­lich En­natz neben sie setz­te, wuss­ten sie gar nicht mehr wo sie hin­­schau­en soll­ten.

In der Halb­­zeit gab es nicht nur le­cke­res Essen son­­dern auch Über­ra­­schungs­­­be­­such von Herrn Kass­­ner dem Chef von schau­ins­­land-rei­­sen, der sich ein per­sön­­li­ches Bild von der ze­­bra­kids-Ho­­spi­z­lo­­ge ma­chen woll­te. Herr Kass­­ner kam nicht mit lee­ren Hän­­den: Für Jolin gab es 2 Plüsch­tie­­re und für die ze­­bra­kids eine zu­­sätz­­li­che Dau­er­­kar­te für un­­­se­­re Kin­­der. 

Auch Olli Ker­s­ten von Fein­­kost Ker­s­ten be­­such­te Jolin und ihren Bru­­der. Fein­­kost Ker­s­ten hatte für Jolin extra ihre heiß­­ge­­lie­b­ten Milch­­mix­­ge­trän­ke be­­sorgt. Zu­­sätz­­lich hatte er für Jo­­lins Mama Bar­­ba­ra eine Fla­­sche edlen Wein im Ge­päck damit diese den Abend noch nett aus­­klin­­gen las­­sen konn­te.

Auch nach dem Spiel riss der Be­­such nicht ab. Unser neuer Pate Dan-Pa­trick Po­g­­gen­­berg be­­such­te Jolin und ihre Fa­­mi­­lie und be­ant­wor­te­te alle Fra­­gen, die die Kin­­der dem Spie­­ler stell­ten. Für Jolin gab es noch von uns ein extra MSV T-Shirt damit sie sich immer an die­­sen Tag er­in­­nern kann. 

Als die Fa­­mi­­lie schon lang­­sam gehen woll­te, schau­te noch ein Über­ra­­schungs­­­gast her­ein: Ilja Gruev. Auch der MSV Trai­­ner nahm sich sehr viel Zeit für die Fa­­mi­­lie und be­ant­wor­te­te alle Fra­­gen. Völ­­lig be­­geis­tert mach­te sich die Fa­­mi­­lie auf den Heim­­weg. Jo­­lins Lä­cheln zum Ab­­schied mach­te deut­­lich, wie be­­geis­tert sie von die­­sem ein­­zig­ar­ti­­gen Tag war.

An die­­­­ser Stel­le müs­­­­sen wir uns ein­fach bei allen Spon­­­­so­ren und För­­­­de­­­­rern be­dan­ken, denn ohne Euch könn­ten wir diese schwer­­­­kran­ken Kin­­­­der und ihre Fa­­­­mi­­­­li­en nicht glück­­­­lich ma­chen. 

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Erst un­­­heim­­­lich, dann un­­­­­glaub­­­lich in der ze­­­bra­kids Loge

Beim Spiel gegen Lotte hat­ten wir den klei­­­nen Mou­ri­­­ce mit sei­­­ner Fa­­­mi­­­lie zu Be­­­such in der ze­­­bra­kids-Loge. Mou­ri­­­ce stand in den letz­ten 2 Jah­ren schon mehr­fach "auf der Kippe". Wie schlimm und be­las­tend das für die ganze Fa­­­mi­­­lie und in­­s­­­be­­­son­­­de­­­re für Mama Ilona sein muss, kann man si­cher nur an­­­satz­wei­­­se erah­­­nen. 

Zu Be­­­ginn des Be­­­suchs war Mou­ri­­­ce noch sehr auf­­­­­ge­regt. Die vie­len un­­­­­be­­­kann­ten lau­ten Geräusche mach­ten ihm schon ein biss­chen Angst. Mama Ilona er­­­klär­te, dass Mou­ri­­­ce be­reits seit 2 Wo­chen ganz flei­­­ßig und auf­­­­­ge­regt die MSV-Hymne geübt hätte.

#starkezebrakids

Tap­­fer saß Mou­ri­­ce nun mit sei­­ner klei­­nen MSV-Fahne in der Hand und ge­wöhn­te sich lang­­sam an die neuen Ein­­drücke. Und als dann das ganze Sta­­di­on die MSV-Hymne sang, ging allen Be­­su­chern in Mou­ri­­ce Nähe das Herz auf: Der Klei­­ne strahl­te über das ganze Ge­­sicht und ver­­­such­te leise mit­­­zu­­sin­­gen. Dem ein oder an­­de­ren ver­­ur­sach­te die­­ses Bild di­rekt feuch­te Augen... 

Zur Halb­­zeit über­­rasch­ten Mar­­kus und Uli von Fein­­kost Ker­s­ten den Klei­­nen mit einer Rie­­sen-Por­ti­on Eis. Das ge­­fiel Mou­ri­­ce be­­son­­ders gut. Kurz dar­auf be­­such­te auch noch Mas­­kot­t­chen En­natz den in­­­zwi­­schen völ­­lig be­­geis­ter­ten Mou­ri­­ce und nahm an sei­­ner Seite Platz. Als En­natz nach ganz vie­len Ku­­schel­ein­hei­ten wie­­der wei­ter muss­te, woll­te Mou­ri­­ce ihn gar nicht mehr gehen las­­sen. Zum Glück hat­ten wir für Mou­ri­­ce einen klei­­nen Plüsch-En­natz, der ein wenig den Tren­­nungs­­schmerz lin­­der­te. 

Beim MSV-Aus­­gleich­­stor lagen sich dann alle in den Armen und auch wenn es mit dem er­hoff­ten Sieg nichts mehr wurde, waren alle den­noch über­­­glück­­lich. Zum Schluss gab es dann noch vom ze­­bra­kids-Paten Andy Wie­­gel einen Über­ra­­schungs­­­be­­such: Andy nahm sich wie­­der sehr viel Zeit für den Jun­­gen und seine Fa­­mi­­lie und stand Rede und Ant­wort auf alle Fra­­gen. Mou­ri­­ce ließ sich dann auch so­­fort sei­­nen neuen En­natz von Andy si­gnie­ren.

Völ­­lig be­­geis­tert und mit einem La­chen im Ge­­sicht ver­­ab­­schie­­de­ten sich Mou­ri­­ce und seine Fa­­mi­­lie. Die­­ser Tag wird für Mou­ri­­ce und seine Fa­­mi­­lie immer in Erin­­ne­rung blei­­ben.

#star­ke­­ze­­bra­kids: Jonas war da!

Sams­­tag dur­f­ten wir den 7jäh­ri­­gen Jonas mit sei­­ner Fa­­mi­­lie in der ze­­bra­kids-Loge be­­grü­­ßen. Jonas er­­füllt nicht ge­ra­­de die lan­d­läu­­fi­­ge Mei­­nung, die man hat, wenn man von einem "Glücks­kind" spricht: Be­reits von Ge­­burt an ist der fröh­­li­che 7jäh­ri­­ge schwer­st­­be­hin­­dert und auch wenn er von sei­­nen leib­­li­chen El­tern di­rekt zur Ad­op­ti­on frei­­­ge­­ge­­ben wurde, hatte er den­noch großes Glück, denn so konn­ten sich Bar­­ba­ra und ihre Frau des Klei­­nen an­­neh­­men. Die bei­­den tun alles für den klei­­nen Mann und auch wenn seine Krank­heit bis­her kaum er­­forscht ist, sor­­gen die bei­­den dafür, dass Jonas immer wie­­der auch la­chen kann. 

In der Loge war er­­stein­­mal Stau­­nen an­­ge­­sagt. Jonas war hin und weg und fie­­ber­te von Be­­ginn an mit den Blau-Wei­­ßen mit. Als En­natz in der 1.Halb­­zeit Jonas be­­such­te, wußte der Klei­­ne gar nicht mehr wo er hin­­schau­en soll­te, lie­­ber run­ter zum Spiel oder doch lie­­ber neben sich zum großen Zebra.

#starkezebrakids
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Ein klei­­ner MSV-Fan ganz groß in der ze­­bra­kids-Loge

Auch am Sams­­tag dur­f­ten wir wie­­der im Rah­­men von #star­ke­­ze­­bra­kids eine Fa­­mi­­lie in der Loge be­­grü­­ßen. Dies­­mal war der klei­­ne Mel­vin (8), be­glei­tet von sei­­nen El­tern, sei­­nen Ge­schwis­tern, sei­­nem Cou­­sin und sei­­nem Onkel, un­­­se­­re Haup­t­­per­­son. Mel­vin ist ab­­so­lu­ter MSV-Fan und kam na­tür­­lich auch im Tri­­kot zum Spiel gegen Son­­nen­hof Großas­pach. Ok, es war das in­­­zwi­­schen zu klein ge­wor­­de­­ne Tri­­kot sei­­nes großen Bru­­ders Gavin, aber egal, Haup­t­sa­che Strei­­fen zei­­gen! 

Mel­vin muss­te auf­­­grund sei­­ner Er­­kran­­kung schon ei­­ni­­ge Male zei­­gen, dass er ein Kämp­­fer ist und auch die Spie­­ler auf dem Rasen zeig­ten, dass trotz des Rück­­schlags das Spiel längst nicht ver­­lo­ren war.  Als die Spie­­ler sich nach dem Ab­p­fiff in den Armen lagen, konn­ten sie nicht ahnen, dass sie dort oben einen klei­­nen 8jäh­ri­­gen Jun­­gen durch den 2:1-Sieg sehr-sehr glück­­lich ge­­macht haben.

Süd­län­­di­­sche Lei­­den­­schaft in der ze­­bra­kids-Loge

Auch im Spiel gegen Re­­gens­­burg dur­f­ten wir wie­­der eine Fa­­mi­­lie in der ze­­bra­kids-Loge be­­grü­­ßen. Un­­se­­re tür­kisch­­stäm­­mi­­ge Fa­­mi­­lie kommt aus Hoch­­feld und hat drei Mäd­chen, von denen Eylem (13) und Ezgi (8) lei­­der sehr krank und be­reits auf den Roll­­stuhl an­­ge­wie­­sen sind. Wäh­rend ze­­bra­kids-Vor­­stand Det­lev Got­t­sch­­lich noch auf dem MSV-Rasen Sta­­di­on­spre­cher Ste­fan Lei­wen Rede und Ant­wort zur Ak­ti­on #star­ke­­ze­­bra­kids steht, er­­kun­­den die drei Mäd­chen be­reits auf­­­ge­regt die Loge. Ein ganz tol­les Zei­chen der MSV-Kurve: Als Det­lev in Rich­tung der ze­­bra­kids-Loge winkt und die Fa­­mi­­lie beim MSV be­­grüßt, bran­­det im kom­plet­ten Sta­­di­on Bei­fall auf. Gän­­se­haut bei der gan­­zen Fa­­mi­­lie!!!


Plötz­­lich geht die Tür auf und großer Be­­such be­tritt die klei­­ne Loge: Ingo Wald, Ro­­bert Phil­ipps, Ber­nard Dietz und Udo Stein­ke sagen "Hallo" und un­­ter­hal­ten sich mit der Fa­­mi­­lie. Als das Spiel be­­ginnt, gibt es kein Hal­ten mehr. So laut­­star­ke Un­ter­­stüt­­zung gab es schon lange nicht mehr in der SüdWest-Ecke un­­­se­res Sta­­di­­ons: Wäh­rend der Papa („MSV ist mein Ve­rein – ich bin Duis­­bur­­ger“) jede Ak­ti­on der Ze­­bras laut­­stark kom­­men­tiert, singt Mama un­­un­ter­­bro­chen „M-S-V“ und hält die Hände ihrer Mäd­chen. 

Dann kam En­natz und die Mäd­chen staun­ten. Wäh­rend Eylem ein biss­chen Re­­spekt vor En­natz hat, ist Ezgi völ­­lig fas­­zi­­niert. Spä­ter be­­kom­­men beide Mäd­chen eine En­natz-Plüsch­­fi­­gur vom ze­­bra­kids e.V. und sind dann auch stolz ihn live dabei ge­habt zu haben. Auch Fein­­kost Ker­s­ten ver­­­such­te wie­­der etwas be­­son­­de­res zu or­­ga­­ni­­sie­ren.

Von den El­tern wuss­ten wir, die Mäd­chen lie­­ben Köfte und Pom­­mes: Kein Thema für Ker­s­ten-Che­f­­koch Mar­­kus. Mut­ter Ilka muss­te Mar­­kus loben: „Nicht so wie meine Köfte, aber sehr sehr gut!!! Of­­fen­­sicht­­lich, denn die Mäd­chen ver­­­putz­ten die Köfte vol­­ler Be­­geis­te­rung. 

1:1 war nicht ge­ra­­de das Trau­m­er­­ge­b­­nis der Fa­­mi­­lie, aber die große Toch­ter Elvan (17) war be­reits vor dem Spiel nach­­denk­­lich und er­in­­ner­te an Wies­­ba­­den&hel­­lip; Dem­­zu­­fol­­ge tipp­te sie aus der Fa­­mi­­lie als ein­­zi­­ge nicht auf einen Sieg der Ze­­bras son­­dern „nur“ auf ein 1:1. Re­­spekt für so­viel Fuss­­ball­kennt­­nis! Be­­lohnt wurde es spä­ter mit dem er­s­ten Platz beim VIP-Tipp und einen 50,-€ Gut­­schein für das Ca­­si­no Duis­­burg sowie einem MSV-Schal. Zum Ende des Tages war die ganze Fa­­mi­­lie un­­en­d­­lich glück­­lich. Mut­ter Ilka be­dank­te sich immer und immer wie­­der. Das al­­ler­­schöns­te war al­­ler­­dings: Das Lä­cheln der bei­­den schwer­­kran­ken Mäd­chen bei der Ver­ab­­schie­­dung aus der Loge&hel­­lip; 

Leute, wie ma­chen hier mit Euch ge­­mein­­sam etwas un­­en­d­­lich Gutes und Wich­ti­­ges!!! Danke an alle Un­ter­­stüt­­zer!!!!!!   

Flo­ri­an, unser Fuß­­ball-Ora­kel in der ze­­bra­kids-Loge

Sams­­tag war es wie­­der so­weit: Wir dur­f­ten un­­­se­­re nächs­te Ho­­spi­z­fa­­mi­­lie in der ze­­bra­kids-Loge be­­grü­­ßen. Der 14­­jäh­ri­­ge Flo­ri­an brach­te nicht nur seine El­tern mit, son­­dern auch seine bei­­den bes­ten Freun­­de Jan­­nick (15) und Felix (15). Flo­ri­an ist auf den Roll­­stuhl an­­ge­wie­­sen und wäre bei­na­he auf­­­grund eines Fahr­­stuhl­­de­­fekts im Sta­­di­on zu spät ge­­kom­­men, aber Dank des en­­ga­­gier­ten Ein­­sat­­zes des Si­cher­heits­­­per­­so­nals rund um Tho­­mas Mör­chel fand sich schnell ein Weg in die ze­­bra­kids-Loge.

Beim Be­tre­ten der Loge wurde erst ein­­mal ge­­staunt und Flo­ri­an fühl­te sich als Haup­t­­per­­son sicht­­lich wohl. Seine eben­falls ge­han­­di­­cap­ten Kum­­pels Jan­­nick und Felix mach­ten sich erst mal auf, um alles im Lo­­gen­­be­reich zu er­­kun­­den, so dass Papa Uli kaum mit Flo­ri­an im Roll­­stuhl hin­­ter­her kam.

Das auf­­­ge­­bau­te Buf­­fet ließ die Her­­zen der Jungs höher schla­­gen und es wurde or­­dent­­lich zu­­ge­langt. Mama Bar­­ba­ra ließ sich von der Eu­­pho­rie an­s­te­­cken und drück­te ein Auge zu, so dass Flo­ri­an statt der Ap­­fel­­schor­le doch die heiß­­be­­gehr­te Cola bekam.   

Dann ging das Spiel los und die Jungs waren sicht­­lich ge­­schockt, als die „Ro­ten“ plötz­­lich mit 0:1 in Füh­rung gin­­gen. Als der Aus­­gleich fiel, waren die Kids nicht mehr zu Hal­ten und ju­­bel­ten laut­­stark mit. Als dann noch die Tür auf­­­ging und En­natz plötz­­lich bei den Jungs war, kamen diese aus dem Grin­­sen nicht mehr her­aus. Wäh­rend noch ge­­drückt und ge­herzt wurde setz­te sich Sta­­nis­lav Il­jut­­cen­­ko im Straf­raum durch und er­­ziel­te das 2:1.

#starkezebrakids

Trotz eines ver­­lo­re­­nes Spie­les, einen un­­­ver­­­ge­ss­­li­chen Tag ge­won­­nen!

Ges­tern dur­f­ten wir wie­­der eine neue Ho­­spi­z­fa­­mi­­lie in der ze­­bra­kids-Loge be­­grü­­ßen. Un­­se­­re klei­­ne Fa­­mi­­lie aus Ru­­meln hat es im wahr­s­ten Sinne des Wor­tes dop­­pelt schwer: Von den drei Kin­­dern sind zwei Kin­­der schwer krank. Va­le­rij (12) ist be­reits auf den Rohl­­stuhl an­­ge­wie­­sen, dem klei­­nen Ale­xej (7) sieht man seine Krank­heit erst auf den zwei­ten Blick an. Schwes­ter Swet­la­­na (13) ist Gott sei Dank ge­­sund, aber man sieht ihr trotz ihres freun­d­­li­chen Lä­chelns die Be­las­tung deut­­lich an. 

Beglei­tet vom lie­­be­vol­len Fa­­mi­­li­en-Opa und zwei Cous­ins staun­te die Fa­­mi­­lie nicht schlecht als sie die Loge be­tra­ten. Fein­­kost Ker­s­ten hatte extra meh­re­­re Schüs­­seln mit den ver­­­schie­­dens­ten Nüs­­sen für die Kids vor­­­be­rei­tet. Auf­­grund der stren­­gen Diät der Kin­­der sind Nüsse ein ech­ter Lecker­­bis­­sen, wie uns der Vater im Vor­­ge­spräch ver­­riet. 

Als wäh­rend des Spiels En­natz extra die Kin­­der be­­such­te und mit ihnen ru­­mal­­ber­te, waren alle Sor­­gen ver­­­ge­s­­sen und die El­tern stan­­den ge­rührt neben En­natz und den la­chen­­den Kin­­dern. Als der klei­­ne Ale­xej auf En­natz Arm war, woll­te er dann doch schnell wie­­der run­ter. Als der Opa frag­te, warum denn, er­­klär­te Ale­xej: "Das ist echt hoch da oben - da hab ich Hö­hen­angst."

Ale­xej hatte sich mor­­gens viel für den Be­­such in der ze­­bra­kids-Loge vor­­­ge­nom­­men. Er be­­stand dar­auf, dass seine El­tern un­­­be­­dingt seine Fuß­­ball­­schu­he mit ein­pa­­cken, damit er auch auf dem Rasen mit­­­spie­len kann. Ale­xej war­te­te ver­­­ge­­bens auf seine Ein­­wechs­­lung, so dass er nur Tore in der ze­­bra­kids-Loge unter den be­­geis­ter­ten Bli­­cken sei­­nes Bru­­ders Va­le­rij schie­­ßen konn­te.

Über das Spiel müs­­sen wir nicht viel be­rich­ten, aber bei jeder Ge­le­­gen­heit schwenk­te die Fa­­mi­­lie ihre neuen MSV-Schals und är­­ger­ten sich über den Wies­­ba­­de­­ner Sieg­tre­f­­fer. Auch wenn das Spiel ver­­lo­ren war, für die Fa­­mi­­lie war es ein un­­­ver­­­ge­ss­­li­cher, ge­won­­ne­­ner Tag.

Wenn Kin­­der­träu­­me wahr wer­­den....

Beim Spiel gegen Mag­­de­­burg war es so­weit: Chris­ti­an (10) war mit sei­­nen Ge­schwis­tern und El­tern der "Star" in der ze­­bra­kids-Loge. Auch wenn Chris­ti­an auf­­­grund sei­­ner Krank­heit Pro­ble­­me hat, beim Spiel gegen Mag­­de­­burg lief für ihn alles per­­fekt. 

Die ganze Fa­­mi­­lie staun­te über beide Ohren als sie die Loge be­tra­ten und rea­­li­­sier­ten, dass dies nun ihr "Wohn­­zim­­mer" für die nächs­ten Stun­­den seien soll­te. Essen und trin­ken so­viel man will, war schon cool, aber als dann draus­­sen die Stim­­mung hoch­­­bro­­del­te, gab es kein Hal­ten mehr... 

Mit MSV-De­­cken ge­wapp­­net ging es raus und nicht nur Chris­ti­an staun­te, wie sich die bei­­den Fan­­kur­­ven laut­­stark du­el­­lier­ten. Als die Cho­reo von PGDU lief (Herz­­li­chen Glück­wunsch an Euch für die er­s­ten 10 Jahre!) frag­ten die Kin­­der nur, wie man so was Gro­­ßes über­­haupt ma­chen kann. Beim Spiel di­rekt das nächs­te High­­light: En­natz be­­such­te die Kin­­der, ku­­schel­te mit Chris­ti­an und der Klei­­ne frag­te nur immer wie­­der "Ist das echt alles für mich?".

Damit aber nicht genug: Auf ein­­mal stand unser Kar­­ne­vals­­prinz, Mark I., mit­­­samt Ge­­fol­g­­schaft in der Loge, be­­grüß­te Chris­ti­an und über­­reich­te ihm fei­er­­lich den ak­tu­el­len Ses­­si­­ons-Orden. Chris­ti­an bekam den Mund nicht mehr zu... Die­­ser Orden war ab so­­fort sein größ­ter Schatz! Na­tür­­lich waren seine bei­­den Schwes­tern schon ein wenig nei­­disch auf die­­ses wun­­der­­schö­­ne blin­ken­­de Klein­od, aber sie gönn­ten es ihm trotz­­dem von Her­­zen. 

Chris­tians Mama war sicht­­lich ge­rührt, aber bevor die er­s­ten Trän­chen kul­­ler­ten, ging die Tür auf und die nächs­te Über­ra­­schung für Chris­ti­an "roll­te" her­ein: Von Chris­tians Mama wuss­ten wir, Chris­ti­an LIEBT Man­­gos. Olli Ker­s­ten und Uli Han­hard, von Fein­­kost Ker­s­ten, hat­ten uns vor­­her schon "ge­nö­tigt": "Wenn Ihr wisst, was der klei­­ne Mann be­­son­­ders mag, sagt uns Be­­scheid." Ge­­sagt, getan: Die bei­­den roll­ten mit einem extra für Chris­ti­an kre­i­er­ten Mango-Eis­­sor­­bet her­ein und die Kin­­der stürz­ten sich auf diese ganz be­­son­­de­­re De­­li­­ka­tes­­se. Auch wenn Chris­ti­an so gern ein Tor der Duis­­bur­­ger ge­­se­hen hätte, es war trotz­­dem SEIN Tag. Mama Katja war un­­en­d­­lich dank­­bar: "Danke an alle, die das für uns mög­­lich ge­­macht haben!!!"

Mo­ritz und der Müns­ter-Krimi

Ges­tern war es so­weit: Unser 2. Ho­­spi­z­kind konn­te mit­­­samt der gan­­zen Fa­­mi­­lie den Wahn­­sinns­­kri­­mi an der Wedau fei­ern und un­­­se­­re Haup­t­­per­­son, der klei­­ne Mo­ritz, fühl­te sich zu­recht als ech­ter Glücks­­brin­­ger. 

Auch wenn das Schick­­sal es nicht gut mit Mo­ritz mein­te, so einen freun­d­­li­chen jun­­gen Mann hat­ten die Be­­su­cher der MSV-Logen si­cher noch nie er­lebt. Jedem Be­­su­cher wurde zu­­ge­wun­ken und jedem 2. Be­­su­cher die Hand ge­­schüt­telt. Ver­wun­­der­te Bli­­cke gab es ei­­ni­­ge, aber schnell waren alle be­­geis­tert von die­­sem lie­­bens­wer­ten Jun­­gen. Als dann noch wäh­rend des Spiels En­natz die ze­­bra­kids-Loge be­­such­te, war Mo­ritz kaum zu hal­ten. Die ganze Fa­­mi­­lie war hin und weg von der fan­tas­ti­­schen Stim­­mung im Sta­­di­on und un­­ter­­stüt­­ze laut­­stark die Ze­­bras. Selbst der 80­­jäh­ri­­ge Fa­­mi­­li­en­­se­­ni­or Hans, sonst eher der knor­ri­­ge Typ, war hin und weg.